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Regenmengen-Rechner

1 mm Niederschlag entspricht 1 Liter pro Quadratmeter. Gib deine Auffangfläche (z. B. Dach oder Gewächshaus) und die Niederschlagsmenge ein – der Rechner zeigt dir, wie viel Regenwasser du sammeln kannst.

🌧️Theoretisch mögliche Menge
🪣Tatsächlich gesammelte Menge
Der Nutzungsgrad berücksichtigt Verluste durch Verdunstung, Überlauf und Filterung. Für glatte, geneigte Dächer sind 80–90 % realistisch, für Gründächer oder sehr flache Dächer eher 40–60 %.

Wie funktioniert der Regenmengen-Rechner?

1 mm Niederschlag entspricht 1 Liter pro Quadratmeter. Der Rechner multipliziert deine Auffangfläche mit der Niederschlagsmenge zur theoretisch möglichen Menge und rechnet anschließend den Nutzungsgrad ein, um die tatsächlich gesammelte Menge zu schätzen – Verluste durch Überlauf, Filterung und Verdunstung auf dem Dach eingerechnet.

Beispiel

Mit den voreingestellten Werten – 30 m² Auffangfläche, 15 mm Niederschlag und 80 % Nutzungsgrad – ergibt sich eine theoretisch mögliche Menge von 450 Litern (30 × 15). Mit dem Nutzungsgrad von 80 % zeigt der Rechner als tatsächlich gesammelte Menge 360 Liter (450 × 0,8) an.

Zweites Beispiel

Für ein 60 m² großes Garagendach bei einem kräftigen Sommerregen mit 25 mm und einem etwas niedrigeren Nutzungsgrad von 70 % (leicht verschmutzte Dachrinne) ergibt sich eine theoretische Menge von 1.500 Litern, die der Rechner als 1,5 m³ ausgibt. Tatsächlich gesammelt werden davon 1.050 Liter, angezeigt als 1,05 m³.

Wann brauchst du den Regenmengen-Rechner?

Er hilft bei der Auswahl der passenden Regentonnen- oder Zisternengröße, beim Abschätzen, ob das gesammelte Wasser für Trockenphasen im Sommer reicht, oder beim Vergleich verschiedener Dachflächen vor dem Kauf einer Sammelanlage. Auch um zu prüfen, ob bei starkem Regen ein Überlauf nötig ist, lohnt sich ein kurzer Blick auf die theoretische Menge.

Gut zu wissen

Die tatsächliche Niederschlagsmenge schwankt je nach Region und Wetterlage stark – aktuelle Werte findest du beim Deutschen Wetterdienst oder in lokalen Wetter-Apps. Der Rechner bildet nur den Weg vom Dach bis in die Tonne ab; Verdunstung aus einer offenen Tonne über mehrere Tage oder Wochen ist darin nicht enthalten.

Häufige Fragen

Wie viel Regenwasser kann ich von meinem Dach auffangen?

Multipliziere deine Auffangfläche in Quadratmetern mit der Niederschlagsmenge in Millimetern – das ergibt Liter. Bei 30 m² Dachfläche und 15 mm Regen sind das theoretisch 450 Liter, mit einem realistischen Nutzungsgrad von 80 % kommen davon rund 360 Liter tatsächlich in der Tonne an.

Was bedeutet der Nutzungsgrad genau?

Der Nutzungsgrad berücksichtigt Verluste durch Verdunstung, Überlauf und Filterung. Für glatte, geneigte Dächer sind 80–90 % realistisch, für Gründächer oder sehr flache Dächer eher 40–60 %.

Warum zeigt der Rechner ab 1.000 Litern die Menge in Kubikmetern an?

1.000 Liter entsprechen genau 1 Kubikmeter – bei größeren Auffangflächen oder Regenmengen ist die Angabe in m³ einfach übersichtlicher als eine vierstellige Literzahl.

Wie groß sollte meine Regentonne oder Zisterne sein?

Das hängt von deiner Auffangfläche und deinem Wasserbedarf ab: Rechne mit dem Rechner grob durch, wie viel Wasser ein typischer Regenguss bei deiner Dachfläche liefert, und plane die Tonne so, dass sie diese Menge aufnehmen kann, ohne bei jedem Regen sofort überzulaufen.

Berücksichtigt der Rechner auch Verdunstung während der Lagerung?

Nein, der Nutzungsgrad bildet nur die Verluste beim Auffangen ab, also auf dem Weg vom Dach bis in die Tonne. Verdunstung aus einer offenen Regentonne über die Zeit ist damit nicht erfasst und würde die tatsächlich nutzbare Menge zusätzlich verringern.