Werkzeug

Pflanzkalender

Wähle einen Monat – der Pflanzkalender zeigt dir, welche vorgezogenen Jungpflanzen oder Setzlinge in diesem Monat typischerweise ins Beet, Hochbeet oder Gewächshaus kommen.

Wie funktioniert der Pflanzkalender?

Zu jeder Pflanze im GartenPortal-Lexikon ist hinterlegt, in welchen Monaten sie typischerweise als Jungpflanze oder Setzling ins Beet, Hochbeet oder Gewächshaus kommt. Wählst du einen Monat aus, zeigt der Kalender dir alle Pflanzen, für die dieser Monat als Pflanztermin eingetragen ist – als klickbare Übersicht mit Link zum jeweiligen Pflanzen-Steckbrief.

Beispiel-Nutzung

Wählst du Mai, listet der Kalender unter anderem Tomaten, Paprika, Chili, Zucchini, Kürbis und Auberginen sowie zahlreiche Kräuter wie Basilikum, Rosmarin oder Thymian – die klassischen frostempfindlichen Jungpflanzen, die erst nach den Eisheiligen ins Freie dürfen.

Zweites Beispiel

Wählst du stattdessen Oktober, zeigt der Kalender ein ganz anderes Bild: Knoblauch, Blumenzwiebeln wie Tulpen und Narzissen sowie viele Obstgehölze und Beerensträucher – etwa Apfel, Birne, Kirsche, Himbeeren und Johannisbeeren – werden jetzt für die klassische Herbstpflanzung geführt.

Wann brauchst du den Pflanzkalender?

Er hilft beim Einkauf im Gartencenter, wenn du wissen willst, welche Jungpflanzen jetzt überhaupt Sinn ergeben, oder bei der Planung, wann selbst vorgezogene Setzlinge nach draußen können. Auch für die Herbstpflanzung von Obstgehölzen oder um mehrere Monate im Voraus einen groben Pflanzplan aufzustellen, ist er praktisch.

Gut zu wissen

Der Kalender zeigt den Pflanztermin, nicht den Aussaattermin – für die Aussaat gibt es das eigene Werkzeug Aussaatkalender. Die hinterlegten Monate sind eine Orientierung für ein gemäßigtes Klima in Deutschland; je nach Region, Höhenlage und Wetterjahr kann sich der tatsächlich sichere Pflanztermin um ein paar Wochen verschieben, besonders bei frostempfindlichen Kulturen rund um die Eisheiligen.

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen Pflanzkalender und Aussaatkalender?

Der Pflanzkalender zeigt, wann vorgezogene Jungpflanzen oder Setzlinge ins Beet, Hochbeet oder Gewächshaus kommen. Für die Aussaat von Samen – ob direkt ins Freiland oder als Vorkultur auf der Fensterbank – gibt es das eigene Werkzeug Aussaatkalender, da beide Termine oft mehrere Wochen auseinanderliegen.

Warum werden im Mai so viele Pflanzen gleichzeitig eingepflanzt?

Mitte Mai enden mit den Eisheiligen erfahrungsgemäß die letzten Bodenfröste in weiten Teilen Deutschlands. Frostempfindliche Kulturen wie Tomaten, Paprika, Chili oder Zucchini werden deshalb im Kalender geballt für Mai geführt, auch wenn sie schon Wochen vorher als Jungpflanze vorgezogen wurden.

Warum stehen Obstgehölze überwiegend im Oktober und November?

Wurzelnackte Bäume und Sträucher wie Apfel, Birne, Kirsche oder Johannisbeeren pflanzt man klassischerweise im Herbst, solange der Boden noch nicht gefroren ist – die Pflanze kann dann bis zum Austrieb im Frühjahr bereits einwurzeln. Alternativ ist bei vielen Gehölzen auch eine Pflanzung im zeitigen Frühjahr möglich.

Gelten die Pflanztermine im Kalender für ganz Deutschland gleich?

Nein, die hinterlegten Monate sind eine Orientierung für ein gemäßigtes Klima. In milden Weinbauregionen kannst du oft etwas früher pflanzen, in höheren Lagen oder rauen Mittelgebirgslagen eher später – behalte deine lokale Frostgefahr im Blick.

Was bedeutet es, wenn für einen Monat keine Pflanzung angezeigt wird?

Das heißt entweder, dass für diesen Monat im aktuellen Lexikon tatsächlich keine typische Pflanzung vorgesehen ist, oder dass die jeweilige Pflanze noch nicht mit Pflanzterminen hinterlegt ist. Ein Blick auf die Nachbarmonate hilft meist weiter.