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Frosttermin-Rechner

Gib den durchschnittlichen letzten Frosttermin im Frühjahr für deine Region ein (in vielen Lagen Deutschlands die „Eisheiligen" Mitte Mai) – der Rechner zeigt dir einen sicheren Pflanztermin mit Sicherheitsabstand.

🌱Sicherer Pflanztermin
📆Frostfreie Vegetationsperiode
Die genauen Frostdaten hängen stark von Region und Höhenlage ab – frage im Zweifel bei einer Gärtnerei oder dem lokalen Wetterdienst nach den langjährigen Mittelwerten für deinen Standort.

Wie funktioniert der Frosttermin-Rechner?

Du trägst den durchschnittlichen letzten Frosttermin im Frühjahr für deine Region ein und legst einen Sicherheitsabstand in Tagen fest. Der Rechner addiert den Sicherheitsabstand zum Frosttermin und zeigt dir so einen sicheren Pflanztermin. Gibst du zusätzlich den ersten Frosttermin im Herbst ein, berechnet er daraus auch die Länge deiner frostfreien Vegetationsperiode.

Beispiel

In einer Region mit typischem letzten Frost am 15. Mai (den voreingestellten Wert) und einem Sicherheitsabstand von 10 Tagen ergibt sich ein sicherer Pflanztermin am 25. Mai. Mit einem ersten Frost im Herbst am 15. Oktober kommt der Rechner auf eine frostfreie Vegetationsperiode von 153 Tagen.

Zweites Beispiel

In einer milderen Region, etwa einer Weinbaulage, mit letztem Frost bereits am 20. April und einem höheren Sicherheitsabstand von 14 Tagen für frostempfindliche Kübelpflanzen ergibt sich ein sicherer Pflanztermin am 4. Mai. Bei einem ersten Frost im Herbst erst am 5. November ergibt das eine deutlich längere Vegetationsperiode von 199 Tagen – 46 Tage mehr als im ersten Beispiel.

Wann brauchst du den Frosttermin-Rechner?

Wichtig ist er vor allem im Frühjahr, wenn du frostempfindliche Pflanzen wie Tomaten, Gurken oder Zucchini auspflanzen willst und den richtigen Zeitpunkt nicht verpassen möchtest. Auch hilfreich bei der Planung, welche Pflanzen mit ihrer Kulturdauer überhaupt in deine Vegetationsperiode passen, oder um im Herbst rechtzeitig empfindliche Kübelpflanzen ins Haus zu holen.

Gut zu wissen

Die Frosttermine unterscheiden sich innerhalb Deutschlands erheblich – in milden Weinbaulagen liegt der letzte Frost oft deutlich vor den Eisheiligen Mitte Mai, in rauen Mittelgebirgs- oder Höhenlagen dagegen erst Ende Mai oder später. Ein häufiger Fehler ist, sich auf ein bundesweit einheitliches Datum zu verlassen, statt die eigenen regionalen Mittelwerte einzutragen.

Häufige Fragen

Wo finde ich die durchschnittlichen Frosttermine für meine Region?

Örtliche Gärtnereien, Gartenbauvereine und der Deutsche Wetterdienst führen langjährige Mittelwerte für den letzten und ersten Frost je Region. Da diese Werte von Jahr zu Jahr schwanken können, lohnt sich ein Blick auf mehrere Jahre statt auf eine einzelne Saison.

Warum ein Sicherheitsabstand, wenn der letzte Frost schon vorbei ist?

Der eingetragene Termin ist ein statistischer Mittelwert, kein garantiertes Datum – in einzelnen Jahren kann noch später Frost auftreten. Der Sicherheitsabstand federt diese Schwankung ab, besonders bei frostempfindlichen Pflanzen wie Tomaten oder Zucchini.

Was sind die Eisheiligen?

Die Eisheiligen sind eine Bauernregel für die Tage um den 11. bis 15. Mai, in denen in vielen Regionen Deutschlands noch einmal Spätfrost auftreten kann. Nach den Eisheiligen gelten frostempfindliche Pflanzen im Freiland traditionell als vergleichsweise sicher.

Wie stark variiert der Frosttermin innerhalb Deutschlands?

Sehr stark: In milden Weinbaulagen am Rhein kann der letzte Frost schon Mitte April vorbei sein, in rauen Mittelgebirgs- oder Höhenlagen dagegen erst Ende Mai oder sogar Anfang Juni. Trage deshalb möglichst den Wert für deine eigene Region ein statt eines bundesweiten Pauschaldatums.

Was, wenn ich das Feld für den ersten Frost im Herbst leer lasse?

Dann berechnet der Rechner nur den sicheren Pflanztermin im Frühjahr. Die frostfreie Vegetationsperiode lässt sich nur ermitteln, wenn du zusätzlich einen Termin für den ersten Frost im Herbst einträgst.