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Ernteprognose

Wähle eine Pflanze und die Anzahl gepflanzter Exemplare – die Ernteprognose schätzt deinen ungefähren Gesamtertrag für die Saison.

⚖️Ertrag pro Pflanze (Ø)
📈Geschätzter Gesamtertrag
Die tatsächliche Ernte hängt stark von Sorte, Witterung, Standort und Pflege ab – diese Schätzung ist nur eine grobe Orientierung für die Planung.

Wie funktioniert die Ernteprognose?

Du wählst eine Pflanze und trägst die Anzahl der gepflanzten Exemplare ein. Die Ernteprognose multipliziert den hinterlegten durchschnittlichen Ertrag pro Pflanze mit deiner Anzahl und zeigt dir so den geschätzten Gesamtertrag für die Saison.

Beispiel

Bei 5 Tomatenpflanzen (Richtwert 3 kg pro Pflanze) ergibt das einen geschätzten Gesamtertrag von 15 kg für die Saison.

Zweites Beispiel

Bei 20 Erdbeerpflanzen (Richtwert 0,3 kg pro Pflanze) kommt die Prognose auf 6 kg Gesamtertrag – bei Erdbeeren braucht es also deutlich mehr Pflanzen für eine ähnliche Erntemenge wie bei Tomaten.

Wann brauchst du die Ernteprognose?

Nützlich ist sie bei der Gartenplanung, wenn du abschätzen willst, ob deine geplante Pflanzenzahl für den Eigenbedarf reicht. Auch praktisch, um vor der Ernte grob zu planen, wie viel Platz du für die Lagerung oder zum Einkochen brauchst, oder um beim Tauschen und Verschenken von Ernte vorab einzuschätzen, wie viel übrig bleiben könnte.

Gut zu wissen

Die Werte sind grobe Durchschnittswerte – Sorte, Witterung, Standort, Bodenqualität und Pflege können den tatsächlichen Ertrag deutlich nach oben oder unten verschieben. Bei Obstbäumen gilt der Wert für ein ausgewachsenes Exemplar im vollen Ertrag; junge, frisch gepflanzte Bäume tragen in den ersten Jahren spürbar weniger.

Häufige Fragen

Wie realistisch sind die kg-Angaben?

Es sind grobe Durchschnittswerte pro Pflanze über eine Saison, wie sie in Anbauratgebern üblich sind – bei Obstbäumen bezogen auf einen ausgewachsenen Baum. Sie taugen zur Grobplanung, nicht als exakte Vorhersage für deinen konkreten Garten.

Wovon hängt der tatsächliche Ertrag ab?

Sorte, Witterung im jeweiligen Jahr, Standort, Bodenqualität, Wasser- und Nährstoffversorgung sowie die Pflege beeinflussen den Ertrag erheblich. Zwei baugleiche Beete können in unterschiedlichen Jahren deutlich unterschiedliche Erträge liefern.

Warum gibt es für manche Pflanzen keinen Wert?

Die Ernteprognose ist nur für Gemüse, Obst und Kräuter hinterlegt. Bei Zierpflanzen und Zimmerpflanzen wie Lavendel, Rosen oder Monstera spielt ein Erntegewicht keine Rolle, deshalb tauchen sie in der Auswahl nicht auf.

Gilt der Wert pro Jahr oder pro Saison?

Bei einjährigem Gemüse wie Tomaten oder Zucchini gilt der Wert für eine Anbausaison. Bei mehrjährigen Obstgehölzen ist ein durchschnittlicher Jahresertrag eines ausgewachsenen, voll ertragfähigen Exemplars gemeint.

Was ist bei Obstbäumen anders?

Junge, frisch gepflanzte Obstbäume tragen in den ersten Jahren deutlich weniger oder noch gar nicht. Die hinterlegten Werte gelten für ausgewachsene Bäume im vollen Ertrag, meist erst nach mehreren Jahren erreicht.