Bodenverbesserungs-Rechner
Gib deine Beetfläche und deinen Bodentyp ein – der Rechner zeigt dir, wie viel Kompost oder Bodenverbesserer du zum Einarbeiten brauchst.
Wie funktioniert der Bodenverbesserungs-Rechner?
Du wählst deinen Bodentyp, gibst die Beetfläche in Quadratmetern und die Schichtdicke ein, die du einarbeiten willst. Der Rechner multipliziert Fläche und Schichtdicke und zeigt dir die benötigte Menge Kompost oder Bodenverbesserer in Litern und Kubikmetern, dazu einen kurzen Tipp passend zu deinem Bodentyp.
Beispiel
Bei den voreingestellten Werten – 10 m² Beetfläche und 4 cm Schichtdicke – ergibt das 400 Liter Kompost, also 0,4 m³. Das entspricht ungefähr vier bis fünf Schubkarrenladungen.
Zweites Beispiel
Bei sandigem Boden lohnt sich oft eine etwas dickere Schicht: 20 m² Beetfläche mit 5 cm Kompost ergeben 1.000 Liter, also 1 m³. Sandböden verzeihen eine großzügigere Kompostgabe eher als lehmige oder tonige Böden, weil sie Nährstoffe kaum speichern.
Wann brauchst du den Bodenverbesserungs-Rechner?
Sinnvoll ist er, bevor du im Frühjahr oder Herbst Kompost bestellst und wissen willst, wie viel du tatsächlich brauchst. Auch beim Anlegen eines neuen Beets, wenn du den Boden von Grund auf verbessern willst, oder wenn du nach einer enttäuschenden Ernte vermutest, dass es am Boden liegt.
Gut zu wissen
Die Rechnung geht von einer einmaligen Einarbeitung aus – bei sehr schwerem, verdichtetem Boden hilft oft eine Kombination aus Kompost und grobem Sand mehr als Kompost allein. Ein häufiger Fehler ist, zu frischen, noch nicht fertig verrotteten Kompost einzuarbeiten: Er entzieht dem Boden beim Nachreifen Stickstoff und kann jungen Pflanzen kurzfristig schaden.
Häufige Fragen
Wie dick sollte die Kompostschicht sein?
Für eine normale jährliche Bodenverbesserung reichen meist 2 bis 4 cm, die oberflächlich eingearbeitet werden. Bei stark ausgelaugten oder frisch angelegten Beeten kann eine dickere Schicht von 5 bis 8 cm sinnvoll sein.
Was ist der Unterschied zwischen den drei Bodentypen im Rechner?
Sandiger Boden speichert Wasser und Nährstoffe schlecht und profitiert stark von zusätzlichem Humus. Lehmiger Boden ist meist schon ausgewogen und braucht nur moderate Kompostgaben. Toniger, schwerer Boden neigt zu Verdichtung und Staunässe – hier hilft Kompost zusammen mit grobem Sand gegen Verdichtung.
Kann ich den Rechner auch für andere Bodenverbesserer nutzen?
Ja, die Formel funktioniert unabhängig vom Material. Ob Kompost, Pflanzkohle, Sand oder gehäckseltes Laub – solange du Fläche und gewünschte Schichtdicke kennst, liefert der Rechner die passende Menge in Litern und Kubikmetern.
Wie oft sollte ich den Boden verbessern?
Bei intensiv genutzten Gemüsebeeten hat sich eine jährliche Kompostgabe im Frühjahr oder Herbst bewährt. Zierbeete und Sträucher kommen meist mit einer Gabe alle ein bis zwei Jahre aus.
Was bedeutet die Liter-Angabe in der Praxis?
Ein handelsüblicher Schubkarren fasst je nach Größe etwa 80 bis 100 Liter, ein großer Gartensack meist 40 bis 50 Liter. So lässt sich das Rechenergebnis leicht in Schubkarrenladungen oder Sackzahl umrechnen.