🍂 Mulchen
Eine Mulchschicht schützt den Boden wie eine zweite Haut – sie hält Feuchtigkeit im Boden, unterdrückt Unkraut und verbessert nebenbei die Bodenstruktur.
Warum Mulchen sinnvoll ist
Mulch reduziert die Verdunstung von Wasser aus dem Boden erheblich, wodurch seltener gegossen werden muss. Gleichzeitig nimmt er Unkrautsamen das Licht zum Keimen und schützt den Boden vor Erosion durch Regen und Wind.
Welches Material eignet sich
Rasenschnitt (dünn aufgetragen und angetrocknet), Stroh, Laub, Grasschnitt und Rindenmulch sind gängige Materialien. Zwischen Gemüse eignen sich eher feinere, schnell verrottende Materialien wie Rasenschnitt oder Stroh, unter Sträuchern und Bäumen auch gröberer Rindenmulch.
Wie dick mulchen
Eine Schichtdicke von etwa 3 bis 5 cm reicht meist aus. Zu dick aufgetragener Mulch kann Staunässe und Fäulnis am Pflanzenstamm begünstigen, deshalb direkt am Stängel eine kleine mulchfreie Fläche lassen.
Wann mulchen
Am besten nach dem Pflanzen oder nach dem Hacken, wenn der Boden feucht und unkrautfrei ist. Im Frühjahr, sobald sich der Boden erwärmt hat, oder im Herbst als Winterschutz für die Beete.
Häufige Fehler
Zu dicke Mulchschicht direkt am Stängel (Fäulnisgefahr), Mulchen auf trockenem, unkrautbewachsenem Boden (das Unkraut wächst durch die Mulchschicht hindurch) sowie die Verwendung von frischem, ungehäckseltem Grünschnitt, der beim Verrotten Wärme entwickelt und Wurzeln schädigen kann.